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Bayerische Staats Bibliothek macht jüdischer Komponist zum zweiten Mal mundtot.

Die Bayerische Staats Bibliothek (BSB), de zweitgrösste Bibliothek Deutschlands, die über 10 Millionen Bücher und 130.000 Handschriften besitzt, blockiert auf Rechtsgründe die Freigabe von Partituren des jüdischen, Österreichischen Komponisten Otto Jokl, Schüler Alban Bergs, der 1940 in die Vereinigten Staten auswanderte, 1945 amerikanischer Staatsbürger wurde und 1963 in New York verstarb.
 Die Ebony Band würde gerne eines seiner Werke auf eine neue CD einspielen, die BSB aber verlangt von einem eventuellen Benützer eine offizielle Genehmigung eines Rechtsnachfolgers.
 Wir sind der Meinung, die BSB habe die Pflicht rechtliche Hindernisse für eine Freigabe, d.h. eine Aufführungsmöglichkeit, selber zu lösen. Musik die man nicht aufführen darf ist wie ein Gemälde , dass in einem Depot verwahrt wird.
Bis jetzt haben Recherchen unsererseits kaum Resultate gebracht. Jokl ist kinderlos gestorben und war bei keiner Urheberrechtsorganisation registriert.